Ein Überblick über den Lichtkörper-Prozess Zusammenfassung der Durchgaben von Ariel, Vywamus und Kryon
Dieser
Überblick folgt im wesentlichen den Darstellungen von Reindjen Anselmi
("Der Lichtkörper Ein Überblick über den globalen
Transmutationsprozess") sowie Tashira Tachiren ("Der
Lichtkörper-Prozess 12 Stufen vom dichten zum lichten Körper").
Reindjen Anselmi stellt eigene Erfahrungen dar, die sie durch Aussagen
großer kosmischer Lehrer wie Vywamus und Kryon ergänzt. Diese hohen
Lichtwesen wurden in den USA durch Janet McClure (Vywamus) und Lee
Carroll (Kryon) gechannelt. Tashira Tachiren bringt gechanneltes
Material von Erzengel Ariel/Uriel. Beide Schriften gelten als
"Klassiker" der Literatur über den LichtkörperProzess.
Der
Prozess der Lichtkörperbildung wird von Erzengel Ariel in zwölf Stufen
dargestellt. Jede dieser Stufen besitzt ihre eigenen Merkmale in Bezug
auf die energetischen Vorgänge wie auch auf die körperlichen Symptome.
Seit März 1988 sind bislang die ersten acht bzw. bei den Lichtarbeitern
die ersten zehn Stufen aktiviert worden. Diese Stufen werden nicht
nacheinander durchlaufen, sondern auf allen Stufen läuft die
Integrationsarbeit gleichzeitig. Auf welcher Breite, in welcher
Intensität und in welchem Tempo dieser Umwandlungsprozess verläuft,
hängt gänzlich von der individuellen Gesamtdisposition eines Wesens ab.
Jede
Seele stellt eine einzigartige Licht und Tonkomposition dar, jeder
Mensch hat andere Erfahrungen, die sich nach Menge und Intensität
unterscheiden, und jeder Mensch hat sein eigenes Tempo und seine eigene
Art, seine Erfahrungen zu verarbeiten. So ist der Überblick über die
zwölf Lichtkörperstufen eher als schematisches Modell zu verstehen,
kann aber dem Leser erkennen helfen, "wo" er steht und vor allem, dass
nicht nur er zeitweise unter Gliederschmerzen, Verdauungsstörungen und
anderen lästigen Übeln zu leiden hat, sondern dass alle Menschen in
unterschiedlichem Maße mit Beschwerden kämpfen müssen, die auf dem Wege
von der "Raupe" zum "Schmetterling" ausgehalten werden müssen.
Quelle: Michael George: Das Licht Gottes versagt nie
Als die ersten Initialzündungen für
die Entfaltung des Lichtkörperprozesses Ende der achtziger Jahre des
vergangenen Jahrhunderts stattfanden, da lenkten die himmlischen
Instanzen bestimmte Signale, bestehend aus Licht und Tonsequenzen, auf
die Erde. Damit wurden "schlummernde" DNSCodierungen in unseren
genetischen Datenbanken aktiviert, deren hauptsächlicher Zweck darin
bestand, die Zellen unserer Körper schrittweise auf die Aufnahme von
Licht umzustellen.
Hierdurch wurde der Zellstoffwechsel
dramatisch geöffnet und beschleunigt, und angestaute Körpergifte wie
auch Traumata sowie festgehaltene Blockademuster aus Gefühlen und
Gedanken wurden freigesetzt. Die Hirnchemie änderte sich, und neue
Synapsen (Nervenzellverbindungen) wurden gebildet. In diesen ersten
Jahren reagierten die menschlichen Körper oft mit massiven
GrippeSymptomen.
Die fortschreitende "Entdichtung" des
physischen Körpers setzte sich bei vielen Menschen krisenhaft durch und
äußerte sich u.a. in Muskel und Gelenkschmerzen, Müdigkeit,
Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Akne, Ausschlägen,
Hautjucken, feurigem Brennen an einzelnen Körperteilen oder am ganzen
Körper, unerklärlichem Fieber, dem Gefühl, unter Strom zu stehen,
nadelstichartigen Schmerzen, Verdauungsstörungen und
Gewichtsveränderungen.
In dieser zweiten Integrationsphase werden enorme Lichtmengen in die
sechste Dichteebene des Ätherkörpers gelenkt. Dadurch werden all jene
Strukturen auf der vierdimensionalen ätherischen Dichteebene gelöst und
umgewandelt, die uns in karmischen Bindungen festhalten. Dies bewirkt
eine Frequenzbeschleunigung der geometrischen Strukturen im Gefühls,
Denk und Spirituellen Körper. Auf dieser Stufe stellt sich der Mensch
erstmals Fragen über sich, sein Leben und sein Lebensziel. Er fühlt
sich oft desorientiert, spürt Mattigkeit und leidet unter grippeartigen
Erscheinungen.
Das System der sogenannten axionalen Linien
identisch mit den Akupunkturmeridianen wird als System der Lichtleitung
reaktiviert. Als Relaisstationen dienen Kleinwirbel oder Drehpunkte,
die ihrerseits mit den Akupunkturpunkten identisch sind.
Der physische Körper kommt seiner Rolle als Lichtumwandler immer besser
nach. Er arbeitet nach "Oben" wie auch nach "unten": Er transformiert
niedrig schwingende Energie hoch und sendet sie in die spirituellen
Ebenen, ebenso wie er höher schwingende Lichtenergie in seinem
Stoffwechsel umsetzt. Das von den Kleinwirbeln (Drehpunkten) auf der
Hautoberfläche aufgenommene Licht gelangt jetzt zu entsprechenden
Wirbeln in den Zellen im Körperinnern. Die Mitochondrien, die
Zellkraftwerke, nehmen das Licht nun als Nahrung an und erzeugen
zunehmend Adenosintriphosphat (ATP).
Die physischen Sinne werden
feinfühliger, das heißt, sie nehmen mehr und mehr höherfrequente
Eindrücke wahr. Das Auge wird lichtempfindlicher, und die sexuelle
Stimulierbarkeit nimmt zu. Zugleich wird der Mensch empfindlicher gegen
sehr starke Sinneseindrücke besonders gegen technischen Lärm. Die
"Schmerzgrenze" gegen allzu laute Geräusche sinkt. Zunge und
Mundschleimhaut können starke Reize wie Säure, Salz, Zucker oder
Bitteres weniger vertragen.
Auf dieser dritten Lichtkörperstufe
findet der erste sogenannte "spirituelle Abstieg" statt: Aus den
höheren Ebenen steigt ein bedeutender Seelenaspekt "herab" und
verbindet sich mit dem niederen menschlichen Seelenapparat. Vor allem
dieser höhere Seelenaspekt ist es, der die menschlichen Wahrnehmungen
und auch das Ausdrucksvermögen verfeinert.
Auf dieser Stufe setzen die Mutationen im Bereich der Schnittstelle
zwischen Mentalkörper und physischem Körper ein im Gehirn. Die
elektrochemischen und elektromagnetischen Prozesse und Zustände wandeln
sich. Zugleich werden Implantate wie etwa Regulationskristalle im
Ätherkörper aufgelöst und entfernt, Nervenverbindungen im Gehirn
umstrukturiert, die u.a. den Seh und den Hörsinn betreffen, sowie neue
Hirnfunktionen aktiviert, wozu auch die Synchronisierung beider
Gehirnhälften gehört.
Typisch für diese Stufe sind häufige
starke Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen, Ohrklingeln, Hörstürze oder
vorübergehende Taubheit. Andererseits können, für viele sehr ungewohnt,
Erfahrungen im multidimensionalen Denken auftauchen, mit denen der
Verstand zunächst nicht das geringste anfangen kann. Das sind die
ersten Signale, die die bisherige Vorherrschaft des Verstandes beim
"mentalen Typ" in Frage stellen.
Auf dieser Stufe häufen sich telepathische Kontakte zu vertrauten
Menschen, es können aber auch Botschaften aus höheren Ebenen
durchkommen. Ebenso beginnen sich Erscheinungen nichtIinearen Denkens
häufiger einzustellen, und es können luzide Träume auftreten astrale
Erlebnisse, die der Träumer bewusst steuert. Der Mentalkörper, Träger
des Verstandes, wird immer weiter in die Defensive gedrängt, und er
beginnt mit den ersten Änderungen seiner bisherigen Glaubenssätze, die
auf seinen Erfahrungen der Dreidimensionalität beruhen. Der Verstand
beginnt zu begreifen, dass ihm die Führung entgleitet und dass es
Instanzen "über" ihm gibt, die offenbar mehr Überblick besitzen als er
selbst.
Und so beginnen in dieser Phase verstärkte Überprüfungen
des eigenen "Selbst": Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin führt das
alles? Bin ich wirklich "mehr" als mein physischer Körper? Alle bisher
erprobten Rollenmuster kommen auf den Prüfstand und werden verworfen,
wenn sie der erahnten neuen Identität zuwiderlaufen. Des Nachts ist der
Schlaf oft gestört, doch die Träume gewinnen an Intensität, und
häufiger als einst kann der Mensch sich an sie erinnern.
Das, was man die inneren Bilder der Wirklichkeit nennen kann, werden
auf dieser Stufe immer radikaler in Frage gestellt. Denn der Mensch
wächst jetzt zunehmend in das Gewahrsein seines multidimensionalen
Seins hinein, und die hergebrachten Glaubenssätze erweisen sich als
Sackgassen oder Gefängnisse. Man zieht jetzt zunehmend andere Menschen
mit ähnlichen Erfahrungen in sein Leben, und Literatur, die genau jene
Fragen beantwortet, mit denen man sich gerade beschäftigt, purzelt
immer häufiger vor die Füße des Suchenden.
Auf der anderen Seite
driften Menschen, die bisher zum gewohnten Freundes oder Bekanntenkreis
gehörten, rasch aus der Lebenswelt, wenn sie in ihrer
Schwingungssignatur allzu weit zurück bleiben. Auch der vertraute
Arbeitsplatz kann jetzt zu einer Umgebung werden, die sich zunehmend
fremd anfühlt. Auf dieser sechsten Stufe wird die Fähigkeit eines
Menschen, mit Veränderungen in seinem Leben zurecht zu kommen, auf eine
harte Probe gestellt.
Diejenigen, die diese sechste Stufe
bewältigen, können damit rechnen, dass sich ihre alte Identität
weitgehend auflöst und sie zu einer reiferen Persönlichkeit finden. Wie
in der dritten Stufe gibt es jetzt den "Abstieg" weiterer höherer
Seelenanteile und deren allmähliche Integration. Dieser Prozess gehört
zweifellos zu den schwierigsten, die der Mensch zu durchlaufen hat. Und
nicht wenige, die hier ihre Belastungsgrenze erreicht haben,
entschließen sich, ihren Körper zu verlassen und ihren
Lichtkörperprozess in einem späteren Leben zu vollenden.
Diese Stufe ist gekennzeichnet durch umwälzende emotionale Prozesse,
denn emotionale Blockaden werden jetzt nacheinander aufgelöst vor allem
solche Muster, die mit Vorstellungen von Wertlosigkeit, Inkompetenz,
Scham und Schuld zusammen hängen. Dies geht nicht selten mit starken
Stimmungsschwankungen einher, und es kann vorkommen, dass tränenreiche
Ausbrüche der Freude von Trauerphasen und Wutanfällen abgelöst werden.
Zudem
öffnet sich das Herzchakra in bisher nicht gekannter Intensität: Die
alte Versiegelung löst sich auf, und unser zentrales Chakra beginnt
sich wieder zum "Dimensionentor" umzubilden. Seine bisherige Form des
Wirbeltrichters bildet sich um in die höhere Kugelform. Diese
Herzöffnung bewirkt eine Vertiefung des Liebesgefühls zu ALLEMWASIST zu
allem Leben, das uns umgibt, und zu Mutter Erde, die uns Gastrecht
gewährt. Auch der Mentalkörper beginnt zu reifen und sich zunehmend auf
das "Jetzt" zu konzentrieren.
Hat man die Phase emotionaler
Unruhe hinter sich, so tritt eine neue Ruhe und Gelassenheit ein.
Zwanghafte Angstreaktionen verschwinden und alte, meist karmisch
bedingte, emotionale Bindungen zu anderen Menschen lösen sich auf Neue
Beziehungen werden nur noch akzeptiert, wenn sie der eigenen
Entwicklung förderlich sind und werden zunehmend von der eigenen
Seelenführung in die Wege geleitet. Hat ein Mensch diese Phase
erreicht, so mag er auf andere Menschen recht "kühl" wirken, denn
diesen gelingt es nicht mehr, emotionale Wechselwirkungen aufzubauen
vor allem, wenn sie, noch befangen in alten Mustern, über die "miesen
Zustände", über die "Verbrecher in der Politik" und überhaupt über die
"bösen Menschen" lamentieren.
Das in Umbildung begriffene
Herzchakra wie auch die wachsende Thymusdrüse können in Brust und
Rücken starke Schmerzen verursachen. Zudem beginnen auch Zirbeldrüse
und Hirnanhangdrüse zu wachsen, und so können Druckgefühle hinter der
Stirn und im Hinterkopf sowie stechende Schmerzen im Scheitelbereich
auftreten. Beide Drüsen dehnen sich von Erbsen zu Walnussgröße. Neben
dem Dritten Auge (Zirbeldrüse) entwickelt sich auch das sogenannte
Vierte Auge im Scheitelbereich bei der Fontanelle das Sinnesorgan für
die multidimensionale Sicht.
Im Verlaufe dieser Prozesse im Kopf
kommt es immer wieder zu chirurgischen Eingriffen, die von
Spezialistenteams aus dem galaktischen Zentrum vorgenommen werden, um
die Verbindungen zwischen physischen und feinstofflichen Organen zu
entwickeln. Hierbei können brennende und stechende Schmerzen auftreten,
und Reindjen Anselmi rät, um Linderung zu bitten, wenn die Schmerzen
die Schwelle der Erträglichkeit erreichen. In jedem Falle sind
Vertrauen, Gelassenheit und ein entspanntes Gemüt die besseren
Begleiter als Angst oder gar Panik.
Denn Durchhalten lohnt sich.
Ist die Zirbeldrüse zu voller Größe angewachsen, so beginnt sie
bestimmungsgerecht zu arbeiten und das gesamte innere Drüsensystem
umzustellen. Die Folge: Im Verlauf der siebten Stufe dreht sich der
Alterungsprozess um, und der gesamte Organismus verjüngt sich. Der
Gesichtsausdruck verändert sich, und Falten verschwinden. Es kann auf
dieser Stufe vorkommen, dass man plötzlich eine "Querverbindung" zu
anderen Seelenaspekten des eigenen Göttlichen Selbst erhält und durch
deren Augen in ihre Wirklichkeit blickt.
Kurioserweise
durchläuft der Mensch auf dieser Stufe auch Phasen übersteigerter
spiritueller Selbsteinschätzung. Denn im physischen Körper sind immer
noch alte Muster gespeichert, die mit Angst, Schuld, Scham und
Minderwertigkeitskomplexen beladen sind. Das Ego des persönlichen
Selbst versucht, diese Negativmuster auszugleichen, übertreibt dabei
und ergeht sich deshalb in teilweise extremer Selbstüberhebung.
Erzengel Ariel fasst solche Fantasien so zusammen: "Ich werde nicht nur
morgen aufsteigen, sondern ich werde auch noch den Planeten und auch
euch kleine Dummköpfe da draußen heilen. Und ich mache das mit links!
Ich werde euch alle ins Licht schleppen und vor euch selbst, vor eurem
Karma und vor allen dunklen Mächten schützen." Anwandlungen dieser Art
können noch bis zur neunten Stufe auftreten, teilweise kombiniert mit
geradezu fanatischen Verteidigungsritualen gegen die dunkle Seite oder
mit übermäßig strikten Ernährungs und Verhaltensregeln.
Aufs
Ganze gesehen aber setzt sich mehr und mehr die Anerkennung der eigenen
geistigen Führung durch, und je mehr positive Ergebnisse diese
Zusammenarbeit erbringt, umso mehr Vertrauen entwickelt sich, und das
persönliche RestSelbst erkennt mehr und mehr, dass sein Eigenwille,
seine gewohnte Domäne, nicht nur überflüssig geworden ist, sondern
empfindlich stört, falls er sich gelegentlich doch noch einmal in den
Vordergrund schiebt.
Die Beschwerden im Kopf nehmen zu, denn Zirbel- und Hirnanhangdrüse
wachsen weiter, und auch das Hirn und der gesamte Schädel können
Wachstumsschübe erleben. Auch jetzt sind laut gesprochene Bitten an
unsere unsichtbaren medizinischen Helfer, um Schmerzlinderung und
Ausschüttung von Endorphinen sehr nützlich. Mit diesen Beschwerden hat
es allerdings noch nicht sein Bewenden. Denn auch vorübergehendes
Nachlassen der Sehschärfe, der Konzentrationsfähigkeit und des
Gedächtnisses sind typisch für diese Stufe. Obendrein kann man mit
Schlafstörungen, Desorientiertheit und Schwindelanfällen rechnen.
Empfohlen sei die Affirmation „Ich trage diesen Vorgang mit Fassung!“ –
mindestens zehnmal am Tag laut sprechen.
Und um schließlich das
Maß an Beschwerden voll zu machen: Es können auch Herzrhythmusstörungen
und Herzrasen auftreten. Denn die alten Impulse des
Zentralnervensystems konkurrieren zeitweilig mit den neuen Impulsen des
lichtgesteuerten Axialen Zirkulationssystems im Ätherkörper. Nach der
Umstellungsphase übernimmt das Axiale System die Pulssteuerung
komplett, die Beschwerden verschwinden, und das Herz schlägt wieder wie
gewohnt.
Zu den dramatischen Änderungen auf der achten Stufe
gehört die Aktivierung der drei sogenannten ätherischen Saatkristalle.
Zwei dieser Kristalle liegen über den Augenbrauen und bilden mit dem
dritten Kristall in der Mitte der Stirn, direkt unter dem Haaransatz,
ein Dreieck. Dieses kristalline Dreieck bildet das Empfangsorgan für
die höherdimensionale Lichtsprache. Gemeinsam mit dem Vierten Auge,
gebildet aus Zirbel- und Hirnanhangdrüse, können wir dann die
Lichtsprache nicht nur empfangen, sondern auch entschlüsseln und
verstehen.
Anfänglich freilich nimmt man nur Eindrücke wie
"Flammenschriften" wahr, die an Hieroglyphen oder mathematische Reihen
erinnern. Diese in "Universalschrift" herunter kommenden Mitteilungen
muten zunächst wie "Probeläufe" oder Testübermittlungen" an, die vom
Empfänger kaum zu entschlüsseln sind. Erzengel Ariel empfiehlt hier die
Invokation des Vereinten Chakras, verbunden mit der Bitte um
Übersetzungshilfe. Später stellt sich das Verständnis dieser
Übermittlungen ohne weiteres Zutun ein, und die höheren Informationen
sind umstandslos als Wissen verfügbar und können in Worte gekleidet
werden.
Neben dem komplexen Empfangsorgan für die Lichtsprache
wird auf dieser Stufe auch ein ätherischer Empfängerkristall für die
"Aufnahmezelle" aktiviert. Dieser Kristall liegt etwa einen Fingerbreit
über dem rechten Ohr, und wenn er seine Arbeit aufnimmt, spürt der
Mensch in diesem Bereich ein Brennen. Die Aufnahmezelle ist ein Organ
der Überseele, und in ihr werden interdimensionale
Inkarnationserfahrungen gespeichert, die über den aktivierten Kristall
zunächst spontan empfangen werden, später aber planmäßig abgerufen
werden können.
Auf der achten Stufe wird der Mensch weitgehend
von der Überseele gelenkt, und sein Verhalten gegenüber anderen
Menschen ist weitgehend von seiner spirituellen Sicht geprägt. Er kennt
keine "Sympathie" oder "Antipathie" typisch menschlicher Art mehr. Er
sieht in anderen Menschen vor allem das göttliche Wesen, und
persönliche Beziehungen spielen keine Rolle mehr. Das Verhalten
gegenüber anderen Menschen wird weitgehend neutral.
Damit ändert
sich auch die Qualität der Partnerschaft. Die Sehnsucht nach einem
Partner mit einem harmonischen Schwingungsverhalten klingt nicht ab,
doch wird der Mensch entschieden wählerischer. Ungleiche
Partnerschaften werden aufgelöst. Und auch das sexuelle Bedürfnis der
"herkömmlichen Art" geht deutlich zurück. Während die gewohnte
Sexualität eher unterleibsorientiert genannt werden kann, werden jetzt
"Verschmelzungsakte" vorgezogen, die den gesamten Körper bzw. das
gesamte Lichtfeld einbeziehen. Solche zu "kosmischen Orgasmen"
führenden Vereinigungen sind nur zwischen Partnern möglich, deren
Schwingungssignatur sehr ähnlich ist.
Wie die dritte und sechste Stufe ist auch die neunte Stufe
gekennzeichnet durch "Abstiege" höherer Seelenanteile, und zwar zu
Beginn und am Ende dieser Stufe. Das multidimensionale Selbst wird zur
täglichen Realität, und es geht jetzt darum, sein volles Potential auf
der physischen Ebene zu manifestieren. Das RestEgo des einstigen
persönlichen Selbst löst sich nun mehr oder weniger freiwillig ganz auf
spätestens dann, wenn es restlos versteht, dass der gesamte
multidimensionale "Apparat" des Selbst ein göttliches Instrument
darstellt, das im Einklang mit dem göttlichen Willen schwingt.
Zugleich
integrieren wir weitere Teilselbste, doch diesmal solche, die in den
Fernen der Galaxis ihre Erfahrungen sammeln und nicht notwendig auf der
gleichen Ebene vibrieren wie wir. Diesen verwandten Selbsten, die wir
zunächst loswerden wollen wie jemand, der sich "besessen" fühlt, müssen
wir helfen, diesen Integrationsvorgang mit dem geringst möglichen
Aufwand zu durchlaufen. Und wir selbst brauche/n viel Gelassenheit
dabei schon allein deshalb, weil wir in diesem Ensemble das
fortgeschrittenste Teilselbst darstellen, das eine gewisse Lehrer und
Führerrolle innehat.
Die auftretenden Beschwerden sind weitaus
weniger aufdringlich wie etwa auf der achten Stufe. Dennoch können
schmerzhafte Störungen auftreten, vor allem im unteren Rücken und in
der Hüfte, und im Unterleib kann Druckschmerz auftreten. Der gesamte
physische Körper kann jetzt einen Wachstumsschub erleben, und es kann
zu Gewichtsveränderungen kommen. Der Monatszyklus wird phasenweise für
Frauen beschwerlicher, und es können Erscheinungen wie Erschöpfung und
Depression auftreten.
Doch diese Beschwerden verblassen
angesichts der gelebten Erfahrung, dass wir immer häufiger hohe
göttliche Qualitäten zum Ausdruck bringen göttlichen Willen und
göttliche Macht, göttliches Licht, göttliche Liebe und göttliche
Wahrheit. Denn wir besitzen jetzt eine direkte Verbindung zum
ChristusSelbst oder zur ChristusÜberseele. So kommt es, dass ein
Lichtarbeiter auf dieser Stufe der Entwicklung beginnt, ein starkes
Licht auszustrahlen Schwingungen, die "normale" Menschen oft noch nicht
ertragen können und die Nähe zur "Strahlungsquelle" meiden.
Die Stufen zehn bis zwölf werden als die "spirituellen Stufen"
bezeichnet. Die niederen vier Körper sind zu einem Energiefeld
verschmolzen, und die höheren Chakren sind vollkommen mit der
ChristusÜberseele verbunden. Zu dem haben sich Kanäle zur Göttlichen
ICH BINGegenwart gebildet unserem höchsten Gottesgeist, der direkt mit
der Schöpferquelle verbunden ist. Unser Lichtkörper ist jetzt so hoch
entwickelt, dass sich in ihm die sogenannte Merkabah („Fahrzeug")
herauszubilden beginnt. Mit der Merkabah, einer extrem schnell
rotierenden ätherischkristallinen Lichtstruktur, können wir Raum, Zeit
und Dimensionen durchqueren, wie es uns beliebt.
Wir entsprechen
jetzt weitgehend dem voll entwickelten Galaktischen Menschen, und wir
verfügen über Fähigkeiten, die zu unserem angestammten Erbe gehören:
Teleportation (aus der Zukunft holen), Apportation (in die
Vergangenheit zurück bringen), Materiallsierung (durch Gedankenkraft
erzeugen), Dematerialisierung (durch Gedankenkraft löschen),
Hellsichtigkeit (ohne Worte wissen, wahrnehmen, ohne hinsehen zu
müssen). Dies sind einige der Fähigkeiten, die wir jetzt integrieren
und anwenden.
Es gibt nur sehr wenige Menschen, die gegenwärtig an der elften Stufe
arbeiten. Jetzt ist der Lichtkörper fast vollendet, und auch die
Merkabah ist so gut wie perfekt. Für diese Lichtarbeiter steht die
Entscheidung an, gänzlich aufzusteigen und ins Heimatsystem oder als
Meister auf den Erdenplan zurück zu kehren und anderen Menschen beim
Aufstieg zu helfen. Sie können nun dazu beitragen, den "Himmel auf die
Erde zu bringen". Denn mit ihren Fähigkeiten werden sie in der Lage
sein, den Göttlichen Plan gemäß ihrer individuellen Ausstattung mit den
irdischen Bedingungen zu verbinden und neue Impulse für die Gestaltung
einer spirituell ausgerichteten galaktischen Kultur zu geben.
Haben
in der Zukunft die meisten Menschen die elfte Lichtkörperstufe
erreicht, so wird ein Massenpotential erreicht sein, dessen hohe
Schwingungsfrequenz die bisherige RaumZeitStruktur transzendiert. Wir
werden in dem Bewusstsein des "Großen Jetzt" leben und erfahren, dass
alle Teilinkarnationen aus einer höheren Sicht "gleichzeitig" erfolgen.
Auf dieser Stufe strebt ein Menschenwesen seiner Vollendung als wahrer
Galaktischer Mensch zu. Alle Fähigkeiten und Eigenschaften erblühen nun
vollständig, und jene Lichtarbeiter, die den Erdendienst gewählt haben,
sind nun im vollen Einsatz für die Neugestaltung aller menschlichen und
irdischen Angelegenheiten. Ihr Wissen um die Göttlichen Gesetze ist
hoch entwickelt, und ihr Einblick in den Göttlichen Plan erlaubt ihnen,
in voller Verantwortlichkeit zu handeln. Sie helfen der Menschheit,
ebenfalls die zwölfte Stufe zu vollenden, und damit wird der Göttliche
Plan in ganzem Umfang aktiviert.
Alle Menschen richten sich in
der nun erreichten fünften Dimension ein und entwickeln eine völlig
neue Bewusstseinsbeziehung zu Mutter Erde. Eine neue Menschheit ist
erblüht, die als Galaktische Hüterzivilisation sowohl ihrer
Verantwortung gegenüber Mutter Erde wie auch gegenüber der Galaktischen
Föderation des Lichts nachkommt. Die Menschheit nimmt das lemurische
Erbe wieder auf, denn sie verbindet nun den Himmel mit der Erde und ist
dem Schöpfer so nahe wie niemals zuvor in ihrer Geschichte. Jetzt ist
die Menschheit erwachsen.
Dies ist im Jahre 2012 zu erwarten,
und im folgenden Jahr, im Jahre 2013, wird die Erde mit dem gesamten
Sonnensystem in das SiriusSternsystem versetzt. Hier, im
Schwingungsfeld der Großen Blauen Loge der Schöpfung, wird die
Erdenmenschheit gemeinsam mit Lady Virgo, unserer Mutter Erde, ein
Dasein im Licht führen, das anderen Zivilisationen einstmals zum
Vorbild gereichen soll.
Quelle: Michael George: Das Licht Gottes versagt nie